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Unterarten des Crowdfundings

Das Durcheinander im Wörterdschungel: Crowdfunding, Crowddonating, Crowdlending, Crowdpublishing, Crowdinvesting oder Fundraising – wer soll sich da noch auskennen? Wie viele Crowdfunding-Arten gibt es überhaupt und wo liegen die Unterschiede? Und was davon kann für dein Buchprojekt nützlich sein? Das verrate ich dir in diesem Artikel.

Crowdfunding als Sammelbegriff

Das Crowdfunding ist eine Finanzierungsmethode, bei der du ein Projekt über die freiwillige Unterstützung anderer Menschen finanzierst. Übersetzt man das Ganze ins Deutsche, würde man es wahrscheinlich mit „Schwarmfinanzierung“ betiteln.
Egal ob kreativer Kopf, Unternehmer oder sozial engagiert, jeder kann mit seinem Projekt eine Crowdfunding-Kampagne erstellen und Geld sammeln, um sein Projekt umsetzen zu können. Für verschiedene Crowdfunding-Arten gibt es verschiedene Anbieter. Bei jeder Plattform gibt es Vorgaben, in denen sie sich unterscheiden. So gilt bei Kickstarter beispielsweise das Alles-oder-Nichts-Prinzip: Wenn du beispielsweise 10.000,00 € sammelst und nur 9.999,99 € durch die Schwarmfinanzierung zusammenkommen, siehst du davon theoretisch keinen Cent, außer du investierst noch ein bisschen was von deinem eigenen Geld.
Bei Startnext gibt es das nicht, dafür ist ein Videotrailer Pflicht. Das kann ein Imagefilm deines Verlages sein, ein kurzes Handy-Video oder aber auch ein aufwändig produzierter Buchtrailer.
Wo es Unterschiede gibt, gibt es aber natürlich auch Gemeinsamkeiten. Bei allen Crowdfunding-Plattformen einheitlich ist zum Beispiel, dass deine Kampagne vor der Veröffentlichung zuerst einmal von einem Team geprüft wird. Dabei gibt es unterschiedliche Qualitätskriterien, gerade bei Kickstarter sind die Auflagen relativ streng: Hier wird sogar das Crowdfunding-Ziel im Vorfeld geprüft.

Crowdfunding-Arten im Überblick

Je nach Projekt machen unterschiedliche Crowdfunding-Arten Sinn:
Das Crowdinvesting zum Beispiel spielt vor allem am Immobilienmarkt eine Rolle. Im Gegenzug für ihr Geld erhalten die Unterstützer eines Projekts dabei nach erfolgreicher Crowdfunding-Kampagne dauerhaft Rendite aus dem gemeinsam umgesetzten Objekt. Wenn man ganz genau ist, zählt das Crowdinvesting zum Crowdlending: Hierbei dürfen die Unterstützerinnen und Unterstützer damit rechnen, ihr Geld am Ende zurückzubekommen.
Beim Crowddonating hingegen handelt es sich um eine der Crowdfunding-Arten, bei denen die Spender keine Gegenleistung für ihre Hilfe verlangen bzw. bekommen. Keine Dankeschöns, Goodies oder Rewards – dafür müsste man schon Crowdfunden.
Denn das Crowdfunding, wie wir es von Buchprojekten kennen, basiert auf einem Belohnungssystem, wobei das Projekt vor allem durch Vorverkäufe finanziert wird. Im Gegenzug gibt es für den Spender kleine Goodies wie Postkarten, Lesezeichen, virtuelle Dankeschöns oder kleine Basteleien. Für Spenden, die über dem Marktwert des geplanten Buches liegen, bekommen die Spender meist größere Buch- und Goodie-Pakete zugeschickt oder vielleicht sogar einmal eine Wohnzimmerlesungen als großes Dankeschön.

Und was ist nun Fundraising?

Unter Fundraising versteht man die Beschaffung von Geldmitteln zu möglichst guten Konditionen für ein Projekt, hinter dem in den meisten Fällen ein gemeinnütziger Verein steht. Aber auch, wenn der Zweck des Projekts zwar gemeinnützig ist, aber nicht als solches vom Staat anerkannt wird, gilt das immer noch als Fundraising. Auf Plattformen wie gofundme.com können Organisationen und Privatpersonen für soziale Projekte und Angelegenheiten sammeln: Die Finanzierung einer teuren medizinischen Behandlung, Geldmittel für eine Beerdigung im weit entfernten Heimatland oder sogar Testläufe für Modelle zur Aufdeckung von Verbrechen werden mittels Fundraising umgesetzt.
Streng genommen handelt es sich dabei meistens um Crowddonating. Es gibt selten bis nie Dankeschöns oder Belohnungen und das Marketing wird von einem nicht-profitorientieren Unternehmen durchgeführt.
Für Buchprojekte ist das Fundraising daher nur bedingt geeignet. Natürlich ist Literatur ein Teil der Kultur, und Autoren- und Literaturvereine werden durchaus als gemeinnützig anerkannt, aber um ein Buchprojekt unter dem Namen Fundraising laufen zu lassen, muss es sich schon um Projekte handeln, die zum Beispiel in Zusammenhang mit Bibliotheken, öffentlich zugänglichem Wissen oder kostenfreien Lesungen geplant sind. Wenn du allerdings einfach nur dein eigenes Buch veröffentlichen willst, trittst du ja als Unternehmen auf. Fundraising ist dann unserer Meinung nach nicht die beste der Crowdfunding-Arten für dich. Dafür gibt es das Crowdfuding – und besser noch: das Crowdpublishing!

Crowdpublishing

Das Crowdpublishing ist eine Mischung aus Crowdfunding und Verlagsveröffentlichung. Unser Konzept ist flexibler als eine klassische, starre Crowdfunding-Kampagne. Beim Crowdpublishing bekommst du deine eigene Plattform und erhältst damit eine optimale Möglichkeit, deinen Verlag und deine Marke nachhaltig aufzubauen und zu prägen.
Entscheidest du dich für das Crowdpublishing mit den Bookbakers, hast du als Selfpublisher, aber auch als Verleger endlich wieder Zeit, dich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Mit uns kannst du dein Buchprojekt ganz einfach verwirklichen. Wir bieten dir eine Plattform, auf der die Community aktiv an Projekten mitwirken kann. Du gewinnst die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser für deinen Verlag und dein Werk, indem du sie aktiv mitentscheiden lässt, wie dein neues Buch auf den Markt kommen wird. Dabei bestimmt sich der Markt aktiv selbst – und das ist ein klarer Vorteil zum Crowdfunding. Du hast freie Hand bei deiner Kampagne, kannst Lesende zwischen unterschiedlichen Buchausstattungen, Covern, Goodies oder Lesungsorten wählen lassen, und wirkst damit effizient finanziellen Verlusten und Fehlkalkulationen entgegen.
Wir unterstützen dich im Social Media, betreuen deine Leserschaft und setzen die komplette Marketing-Kampagne für dich auf, damit du die beste und attraktivste Version deiner Bücher veröffentlichen kannst.
Bring dein Buch mit den Bookbakers auf den Markt und präge gemeinsam mit uns die Zukunft des Buchmarktes. Über das Kontaktformular kannst du uns jederzeit erreichen, wir stehen dir mit Rat und Tat zur Seite.

Schwungvolle Grüße,
deine Kia von den Bookbakers